Bei Sustanon handelt es sich um ein Testosteron-Präparat der Firma Organon, das eine Mischung aus vier verschiedenen Testosteron Estern darstellt. Sustanon war das erste Testosteron-Kombipräparat, das auf den Markt kam. Die dem Sustanon zugrunde liegende Idee war es, ein Präparat zu entwickeln, welches im Rahmen einer Testosteron Ersatztherapie nur einmal im Monat injiziert werden muss, aber trotzdem einen sofortigen deutlichen Wirkungseintritt besitzt. Um dies zu erreichen kombinierte Organon 4 unterschiedliche Testosteronester mit unterschiedlichen Halbwertszeiten in einem Produkt. Die genaue Zusammensetzung von Sustanon 250 ist folgende:

30 mg Testosteron Propionat
60 mg Testosteron Phenylpropionat
60 mg Testosteron Isocaproat
100 mg Testosteron Decanoat


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Omnadren ist die polnische Version eines vierfach Testosteron Mixes, der von der Firma Jelfa hergestellt wurde (Pharma Swiss). Der einzige Unterschied zwischen Omnadren und Sustanon besteht darin, dass Omnadren statt 100 mg Testosteron Decanoat 100 mg Testosteron Caproat enthält. Die Wirkungen und Eigenschaften von Omnadren und Sustanon dürften sich deshalb in der Praxis kaum voneinander unterscheiden und deshalb werden im Lauf dieses Artikels Sustanon und Omnadren als Synonyme für dieselbe Klasse von Präparaten verwendet.

Verestertes Testosteron unterscheidet sich von unverestertem Testosteron, welches es täglich oder sogar zweimal täglich injiziert werden muss, dadurch, dass es im Körper eine Art Depot bildet. Das veresterte Testosteron ist nicht biologisch aktiv. Erst durch Abtrennung des Esters entsteht freies bioaktives Testosteron. Je länger der Ester ist, desto schwerer ist es für den Körper, diesen vom Testosteron Molekül abzutrennen, was zur Folge hat, dass das injizierte veresterte Testosteron eine Art Depot im Körper bildet, aus dem nach und nach freies Testosteron freigesetzt wird.

Der Testosteron Propionat Ester besitzt von den in Omnadren bzw. Sustanon enthaltenen Testosteron Estern die kürzester Halbwertszeit und ist für den sofortigen Wirkungseintritt von Sustanon/Omnadren verantwortlich. Testosteron Phenylpropionat besitzt eine Halbwertszeit, die zwischen den Halbwertszeiten von Testosteron Propionat und Testosteron Enantat liegt und stellt somit die Sustanon/Omnadren-Komponente mit mittlerer Wirkungsdauer dar. Testosteron Isocaproat und Testosteron Undecanoat (bzw. Testosteron Caproat bei Omnadren)  sind für die Langzeitwirkung von Sustanon verantwortlich, da sie 3 bzw. 4 Wochen lang im Körper aktiv bleiben.

Für den medizinischen Einsatzbereich einer Testosteron Ersatztherapie stellte Sustanon einen großen Fortschritt dar, da es im Gegensatz zu dem bis dato gängigen Depot Testosteron Produkten, welche Testosteron Enantat oder Testosteron Cypionat enthielten, nur alle 4 Wochen statt alle zwei Wochen injiziert werden musste. Auch bei Bodybuildern gehörten Sustanon und Omnadren in den Achtzigern und Neunzigern zu den beliebtesten Testosteron Präparaten. Dies lag unter anderem daran, dass man bei geringen bis moderaten Dosierungen von Omnadren bzw. Sustanon die Injektionsintervalle im Vergleich zu Testosteron Enantat deutlich ausdehnen konnte. In den Achtzigern stellten Injektionen von 250 bis 500 mg Sustanon/Omnadren alle 10 Tage ein beliebtes Dosierungsschema dar. Ein weiterer Grund für die Beliebtheit von Sustanon und Omnadren war besonders bei weniger gut informierten Steroid-Anwendern die Tatsache, dass sie scheinbar vier unterschiedliche Testosteron Wirkstoffe in einem Präparat erhielten. Dies ist natürlich Unsinn, da es sich um vier Testosteron Ester handelt und der letztendlich aktive Wirkstoff bei allen vier Estern freies Testosteron ist. Im Grunde genommen besitzen Präparate, die nur einen Ester enthalten, für Sportler im Vergleich zu Sustanon und Omnadren den entscheidenden Vorteil, dass es mit ihnen deutlich einfacher ist, einen stabilen Wirkstoffspiegel im Körper zu erreichen. Da man es bei Sustanon/Omnadren mit vier Estern zu tun hat, die alle unterschiedliche Halbwertszeiten besitzen, ist es nahezu unmöglich, ein Injektionsschema zu finden, bei dem es nicht zu stärkeren Schwankungen des Testosteronspiegels kommt, welche im Endeffekt in mehr Nebenwirkungen resultieren.

Da es sich beim aktiven Wirkstoff von Sustanon und Omnadren letztendlich um Testosteron handelt, besitzen Sustanon und Omnadren dieselben Wirkungen und Nebenwirkungen wie andere injizierbare Testosteron Präparate. Sustanon und Omnadren wirken stark anabol und führen zu deutlichen Kraftsteigerungen, weshalb diese Steroide gerne von Kraftsportlern und Bodybuildern während der Aufbauphase eingesetzt werden. Neben der ausgeprägten anabolen (muskelaufbauenden) Wirkung besitzen Sustanon und Omnadren eine starke antikatabole Wirkung, die darauf beruht, dass Testosteron die Ausschüttung kataboler Hormone unterdrückt, zu denen auch Cortisol gehört. Wie bei allen Testosteron Varianten kann es auch bei Sustanon und Omnadren zu dosisabhängigen, mehr oder weniger stark ausgeprägten Nebenwirkungen kommen. Diese umfassen einerseits östrogenbedingte Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen, erhöhten Blutdruck und Gynäkomastie und andererseits androgenbedingte Nebenwirkungen wie Akne, fettige Haut, gesteigerte Aggression und Beschleunigung eines bestehenden erblich bedingten Haarausfalls. Sustanon und Omnadren unterdrücken wie alle Testosteron Varianten die körpereigene Testosteron Produktion nahezu vollständig, weshalb in der Praxis auf die Anwendung dieser anabolen androgenen Steroide fast immer eine Absetzphase mit Tamoxifen (Nolvadex), Clomifen und / oder HCG folgt. Diese beginnt in der Regel aufgrund der langen Wirkungsdauer des Testosteron Decanoat / Testosteron Caproat, welche etwa vier Wochen beträgt, erst drei bis vier Wochen nach der letzten Sustanon bzw. Omnadren Injektion.

Die in der Praxis bei Sustanon und Omnadren beobachteten Dosierungen reichen von 250 bis 500 mg alle 10 Tage bei Anfängern über 500 mg alle 5 bis 7 Tage bei fortgeschrittenen Bodybuildern bis hin zu Dosierungen im Grammbereich bei Profis und Kraftsportlern. Da besonders die östrogenbedingten Nebenwirkungen mit der verwendeten Dosis Sustanon bzw. Omnadren ansteigen, setzen die meisten Anwender hoher Dosierungen dieser anabolen androgenen Steroide in der Praxis begleitend einen Östrogenrezeptorblocker wie Tamoxifen oder einen Aromatasehemmer wie Arimidex oder Aromasin ein.


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