SARM ist die Kurzform für „Selektive Androgenrezeptoren-Modulatoren“, welche, wie der Name es bereits vermuten lässt, selektiv an die Androgenrezeptoren binden.

Bei den SARM handelt es sich um eine vollkommen neuartige Klasse von so genannten Liganden (biochemischer Begriff für einen Wirkstoff, der spezifisch an Zielproteine, beispielsweise Rezeptoren, binden kann), welche seit Anfang des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.


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Federführend waren hier das amerikanische Unternehmen Ligand Pharmaceuticals sowie die University of Tennessee.

Ligand Pharmaceuticals hatte bereits 1998 eine Reihe so genannter Zyklischer Quinolinone entwickelt, die eine anabole Wirkung auf die Skelettmuskulatur sowie eine gewisse Gewebsselektivität aufwiesen.

Das erklärte Ziel war es, eine spezifische androgene und anabole Wirkung auf z.B. die Skelettmuskulatur zu entfalten, jedoch ohne die typischen unerwünschten Nebenwirkungen von klassischen anabolen-androgenen Steroiden hervorzurufen.

Wünschenswert ist dieser Effekt bei all jenen Einsatzgebieten, in denen die teils starken unerwünschten Nebenwirkungen klassischer anaboler-androgener Steroide in keinem zeitgemäßen Nutzen-/Risiko-Verhältnis mehr stehen.

Als Beispiele kann man hier all jene Bereiche nennen, in denen der stark muskelaufbauende Effekt klassischer anaboler-androgener Steroide erwünscht ist, z.B. bei Muskelschwund, der durch AIDS oder eine Krebserkrankung hervorgerufen wurde, bei denen jedoch die unerwünschten Nebenwirkungen, wie z.B. Wachstum der Prostata, Anschwellen der Brustdrüsen (Gynäkomastie) oder erhöhte Wasserspeicherung, zu weiteren, aufgrund der zu behandelnden Krankheit nicht zu tolerierenden Komplikationen führen würden.

Vereinfacht ausgedrückt weisen SARM also alle positiven Eigenschaften klassischer anaboler-androgener Steroide auf, ohne jedoch auch nur annähernd so viele unerwünschte Nebenwirkungen zu produzieren.

Im Internet kursieren deshalb die Gerüchte, dass SARM vollkommen nebenwirkungsfrei sind und deshalb von jedermann problemlos verwendet werden können, doch dies ist ein Trugschluss, worauf ich jedoch noch ausführlich im Text „SARM Nebenwirkungen“ eingehen werde.

Der aktuelle Stand* in der SARM-Forschung ist der, dass einige SARM kurz vor einer Lizensierung und damit vor einer Zulassung als Medikament stehen (z.B. Ostarine), während die weitere Forschung an vielen anderen SARM jedoch komplett eingestellt worden ist (z.B. Andarine), da diese trotz des reduzierten Nebenwirkungspotentials klassischer anaboler-androgener Steroide andere unerwünschte Nebenwirkungen gezeigt haben.

Aktuell befinden sich über 100 verschiedene SARM in der Forschung, da der zu erwartende Markt hierfür riesig sein wird.

Wenn SARM in den nächsten Jahren tatsächlich Zulassungen als Medikamente erhalten, dann wird die Ära der klassischen anabolen-androgenen Steroide ein Ende finden.

Die Wirkung von SARM

Wie bereits erwähnt, entfalten SARM ihre Wirkung durch selektive Bindung an die Androgenrezeptoren.

Sowohl Frauen als auch Männer produzieren eine gewisse Menge des männlichen Sexualhormons Testosteron, Männer natürlich weitaus mehr als Frauen. Dieses Testosteron ist enorm wichtig für verschiedene Prozesse, u.a. den Aufbau und Erhalt von Skelettmuskulatur und Knochenmasse. Je mehr Testosteron dem Körper zur Verfügung steht, desto mehr Muskelmasse kann im Endeffekt aufgebaut werden. Dies erklärt auch, warum Männer mehr Muskelmasse besitzen als Frauen.

Wer als Bodybuilder auf die exogene Zufuhr dieses Sexualhormons oder eines seiner Ableger (z.B. Nandrolon [Nortestosteron] oder Stanozolol [Dihydrotestosteron]) setzt, also entweder auf die orale Einnahme oder die Injektion von klassischen anabolen-androgenen Steroiden, profitiert von einem starken Muskel- und Kraftaufbau, einem gesteigerten Sexualtrieb sowie einem allgemeinen Anti-Aging-Effekt. Doch die exogene Zufuhr von klassischen anabolen-androgenen Steroiden hat nicht nur Vorteile.

Da klassische anabole-androgene Steroide nicht nur in der Skelettmuskulatur und den Knochen eine androgene Wirkung entfalten, sondern auch in anderem Gewebe mit Androgenrezeptoren, wie beispielsweise der Prostata oder den Haarfollikeln, kommt es nicht selten zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Prostatawachstum, Akne und Haarausfall.

SARM binden jedoch aufgrund ihrer gewebeselektiven Eigenschaften fast ausschließlich an die Androgenrezeptoren der Skelettmuskulatur und der Knochen und bewirken in anderem Gewebe, wie z.B. der Prostata oder den Haarfollikeln, keine oder nur eine geringe androgene Wirkung, was logischerweise zu weniger unerwünschten Nebenwirkungen führt.

Diverse Studien geben eine zehnmal so große Bindungsaffinität von SARM gegenüber Testosteron an die Androgenrezeptoren an, wobei diese vorrangig im gewünschten Gewebe, wie beispielsweise der Skelettmuskulatur oder den Knochen, aktiv werden und im Vergleich zum Testosteron weniger stark in unerwünschtem Gewebe, wie beispielsweise der Prostata.

Neuere SARM, wie beispielsweise S-1 oder S-2, zeigen nur noch 3 – 15 % der androgenen Wirkung des klassischen anabolen-androgenen Referenzsteroids Dihydrotestosteron (DHT), jedoch fast 100 % der anabolen Wirkung.

Verallgemeinernd kann gesagt werden, dass SARM alle positiven Wirkungen von klassischen anabolen-androgenen Steroiden aufweisen (anabole, also aufbauende Wirkung auf Skelettmuskulatur und Knochen), mit nur einem Bruchteil ihrer unerwünschten Nebenwirkungen (z.B. Prostatawachstum, Akne und Haarausfall).


Dieser Text entstammt teilweise dem E-Book „SARM – Muskeln der Zukunft“ und durfte mit freundlicher Genehmigung verwendet werden.


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