Dieses Profil befasst sich mit den beiden oralen Darreichungsformen des anabolen androgenen Steroids Trenbolon. Bei der ersten Form handelt es sich schlicht und ergreifend um in Tabletten gepresstes Trenbolon Acetat, welches bisher eigentlich nur vom Underground Lab British Dragon für den russischen Schwarzmarkt hergestellt wurde. Prinzipiell besitzt orales Trenbolon Acetat dieselben Wirkungen und Nebenwirkungen wie injizierbares Trenbolon Acetat, wobei die Effektivität von oral verabreichtem Trenbolon Acetat jedoch aufgrund der Zerstörung eines Großteils des Wirkstoffes beim First Pass durch die Leber mehr als fraglich sein dürfte.

Bei der zweiten oralen Variante von Trenbolon hat man es mit einem weitaus interessanteren Wirkstoff zu tun. Hierbei handelt es sich um Trenbolon, welches mit Hilfe einer 17-alpha-Alkylierung oral verfügbar gemacht wurde. Dieser Wirkstoff ist auch unter folgenden Namen bekannt: Methyltrienolon, Metribolon, R1181 und Methyltrenbolon.


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Entwickelt wurde Methyltrienolon vom französischen Pharmahersteller Negma, der in den neunziger Jahren mit Parabolan (Trenbolon Hexahydrobenzylcarbonat), das einzige jemals im Bereich der Humanmedizin zugelassene Trenbolon Präparat auf den Markt gebracht hat. Anders als Parabolan erhielt Methyltrienolon jedoch nie eine medizinische Zulassung und wurde praktisch nur als Versuchschemikalie eingesetzt. Dies erklärt die extrem schlechte Verfügbarkeit dieses Wirkstoffes, sowie die wenigen verlässlichen Daten über seine Anwendung und Wirkungsweise.

Ein Großteil der Mythen, die diesen Wirkstoff umgeben, dürften zum einen darauf beruhen, dass er so gut wie nicht erhältlich ist und zum anderen mit der Bewertung seiner androgenen und anabolen Wirksamkeit in der Fachliteratur zusammenhängen. Das inzwischen in Kennerkreisen berühmt gewordene „Buch von Vida“, welches die anabolen und androgenen Wirkungen von 666 anabolen androgenen Wirkstoffen miteinander vergleicht, gibt die androgene Wirkung von Methyltrienolon mit 8.000% der entsprechenden Wirkung von Methyl-Testosteron und die anabole Wirkung von Methyltrienolon mir 12.000% der Wirkung von Methyl-Testosteron an. Diese Werte sind jedoch nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragbar, da sie anhand des Wachstums der Prostata (androgene Wirkung) und des Wachstums des Musculus Levator Ani (anabole Wirkung) bei kastrierten heranwachsenden Ratten bestimmt wurden.

Ein Teil der starken Wirkung von Methyltrienolon beruht darauf, dass Methyltrienolon im Körper weder durch SHBG noch durch Albumin gebunden werden kann und somit 100 % des Wirkstoffes verfügbar sind. Im Vergleich hierzu liegen im Körper zwischen 95 und 98% des körpereigenen Testosterons in gebundener Form vor und sind somit nicht aktiv wirksam. Untersuchungen, die Mitte der sechziger Jahre an der Académie de Médecine in Paris durchgeführt wurden, zeigen, dass bereits 0,5 mg bis 2 mg oral verabreichtes Methyltrienolon bei erwachsenen Menschen eine starke anabole Wirkung zeigt, wobei eine maximale Wirkung zwischen dem 6. und dem 15. Tag erreicht wurde. Die in der Praxis bei Bodybuildern beobachtete Dosierung liegt in der Regel zwischen 5 bis 10 mg.

Leider wird die starke Wirkung von Methyltrienolon von einer sehr starken Belastung der Leber begleitet. Viele Quellen bezeichnen Methyltrienolon als das leberschädlichste orale Steroid überhaupt, was alles andere als übertrieben sein dürfte. Bereits Dosierungen im Bereich von 1 mg Methyltrienolon pro Tag führen zu einem starken Anstieg unterschiedlicher Leberenzyme und rufen biochemische Symptome einer intrahepatischen Cholestase (Rückstau der Gallensäure in der Leber) hervor.

Dies ist auch der Grund dafür, dass Methyltrienolon in der Praxis nur für wenige Wochen und möglichst niemals in Verbindung mit anderen oralen anabolen androgenen Steroiden eingesetzt wird. Da Methyltrienolon wie sein Ausgangssteroid Trenbolon ein 19-Norsterid ist, bewirkt es eine vollständige und nachhaltige Unterdrückung der körpereigenen Testosteron Produktion, was unter anderem zu Impotenz führen kann. Um diesen Libidoproblem vorzubeugen verwenden die meisten Anwender von Methyltrienolon oder Trenbolon begleitend eine Testosteron Variante.

Das Haupteinsatzgebiet von Methyltrienolon dürften Diät und Wettkampfvorbereitung sein, wofür es mehrere Gründe gibt. Aufgrund seiner Struktur kann Methyltrienolon im Körper nicht durch das Aromataseenzym in Östrogen umgewandelt werden, so dass unerwünschte Wassereinlagerungen wegfallen. Da Methyltrienolon aufgrund seiner Wirkung als Progestin an den Androsteronrezeptor andocken kann und in der Praxis bis zu 90 % des körpereigenen Androsterons von seinem Rezeptor verdrängt, wirkt es zudem als wirkungsvolles Diuretikum, da Androsteron für eine Natriumretention im Körper verantwortlich ist, welche Wassereinlagerungen fördert. Zusätzlich hierzu besitzt Methyltrienolon eine deutliche antikatabole Wirkung, da es die Bildung von katabol wirkendem Cortisol blockiert. Zusammen mit der von vielen Anwendern beschriebenen Fett verbrennenden Wirkung und der Fähigkeit von Methyltrienolon die Kraft auch während einer starken Kalorienrestriktion aufrecht zu erhalten, ergibt sich somit ein anaboles androgenes Steroid, das während einer extremen Diätphase oder der Wettkampfvorbereitung äußerst vorteilhafte Eigenschaften zeigt. Aufgrund der starken Leberbelastung, der sehr schlechten Verfügbarkeit und der Tatsache, dass Trenbolon Acetat ähnliche Wirkungen entfaltet, stellt sich natürlich unweigerlich die Frage, ob die Anwendung von Methyltrienolon wirklich sinnvoll ist.


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